Unterbringung und Lebenshaltungskosten

Die durchschnittlichen Aufwendungen für den Lebensunterhalt in Österreich sind mit denen in Deutschland vergleichbar und können sogar im Vergleich zum Wohnen in deutschen Großstädten ggf. auch darunter liegen. Um seine Ausgaben zu decken, muss ein Student knapp 800 Euro pro Monat aufbringen. Die Kosten für Wohnraum (inkl. Heizung und Strom) belaufen sich auf etwa 300 Euro. Für Nahrungsmittel ist nochmals ein Betrag von ca. 250 Euro aufzuwenden. Bücher für das Studium und Ausgaben für Kultur und Unterhaltung schlagen mit weiteren 250 Euro zu Buche.

Während der ersten Orientierungsphase in der neuen Heimat, können ausländische Studierende für etwa 22 bis 37 Euro pro Übernachtung ein Zimmer in einer Pension beziehen oder auch in Jugendherbergen und Jugendgästehäusern unterkommen. Dauerhaft sind Privatwohnungen eine Alternative zu den StudentInnenheimen. Adressen gibt es auf den Webseiten der Universitäten und u. a. unter: www.jobwohnen.at

Ähnlich wie in Deutschland ist die Situation beim freien Wohnraum in den beliebtesten Städten Österreichs prekär. Durch die konstant steigenden Studierendenzahlen wird die Nachfrage nach Wohnraum für Studenten immer größer. Die Situation heuer und im letzten Jahr war so, dass die beliebtesten Studentenheime schon lange vor Beginn des neuen akademischen Jahres ausgebucht waren. Dass die Wartelisten da entsprechend lang sind, ist nicht verwunderlich! Wenn dann mal ein Platz frei wird, ist die Freude aber manchmal doch getrübt. Nicht immer ist die Qualität der Unterkunft zufriedenstellend, vor allem weil die Heime seit der Streichung der Förderung durch die Regierung vor 4 Jahren um circa 25% teurer geworden sind. Eine Alternative bieten hier private Anbieter, die seit einigen Jahren in Österreich einen gelungenen Mix aus Studenten-Community mit Apartmentcharakter anbieten. Die Nachfrage nach solchen voll möblierten Studios mit schnellem WLAN ist nicht nur in Wien spürbar, der Anbieter MILESTONE student living macht noch in diesem Herbst ein weiteres Haus auf, dieses Mal in der steirischen Hauptstadt Graz.